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Buch |
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Markt Postbauer-Heng
Heimatpflege
Buch - Ein Ortsteil der Gemeinde Postbauer-Heng
Eine geschichtliche Darstellung von Heimatpfleger Ferdinand List.Buch wird erstmals im Jahre 1272 erwähnt. Die Priorin des Augustinerinnen-Klosters in Urach besaß in Buch einige Güter, die sie an die Ordenskomturei der Deutschherren in Nürnberg verkaufte. Der Deutsche Orden erhielt beachtliche Schenkungen und erwarb Güter in Buch, Postbauer, Hausheim, Heng, Köstlbach und Kemnath. Drangsale kamen über Buch im Dreißigjährigen Krieg. Eine große Belastung warn vor allem die vielen Durchmärsche, weil damit auch oftmals die Verpflegung für die Truppen aufgebracht werden musste. Im Frühjahr 1620 zogen fremde Truppen durch Buch und Postbauer, wenige Monate später bayerische Truppen. Zwischen Freund und Feind bestanden kaum mehr Unterschiede. Im Jahre 1633 kamen dann auch noch die Schweden, die viele Gebäude in Brand legten.
Im Jahr 1720 zählte der Ort Buch insgesamt vier Höfe und sechs Güter. 1730 erfolgte ein Eintrag im Salbuch des Deutschen Ritterordens: "Ein Dörflein oder Weiler, eine Viertelstunde oberhalb Postbauer gegen Hausheim, unterhalb des sogenannten Söllberg liegend, besteht aus 12 Untertanen, die dem Neumarkter Schultheißamt unterstanden, 10 dem Deutschorden, und ein Untertan dem Gnadenbergischen Stift. Durch Buch ging auch noch die Grenze des Oberamtes Burgthann und zwar durch das Hirtenhaus und das Haus von Niklas Wilten Scheuer; es seynd aber erstbenannte beide Ämter strittig, die Neumarkter wollten weiter hinaus und die Burgthanner weiter herein zu gehen praeteniren."
Als im Jahre 1744 eine große Viehseuche ausbrach, machten die Bauern in ihrer Not ein Gelübde. Sie versprachen zu Ehren des heiligen Antonius von Padua eine Kapelle zu errichten, die im Jahre 1786 fertiggestellt wurde. Diese Kapelle gehört heute beiden christlichen Religionsgemeinschaften. 1976 erfolgte eine gründliche Renovierung. Auf dem Weg nach Buch befindet sich die Sozialeinrichtung der Rummelsberger Anstalten, der Wurzhof für Menschen mit geistiger Behinderung. Im Jahre 1953 wurde in der Gemarkung Buch der Goldkegel gefunden, ein Kulturgegenstand, der sich im Germanischen Nationalmuseum befindet. Vom Landgasthof Buch aus hat man einen herrlichen Ausblick auf die Landschaft um den Ort Postbauer-Heng. Für seine gute Küche ist der Bucherwirt weithin bekannt.
Antonius von Padua, geboren 1195 in Lissabon (Taufname Fernandez), war zuerst Augustiner-Chorherr, trat aber 1220 bei den Minderbürgern zu Coimbra ein und nahm den Namen des Klosterpatrons an. Er wirkte als gottbegnadeter Prediger in Oberitalien und Südfrankreich. Franziskus bestimmte ihn zum ersten Lehrer der Theologie für die Minderbürder. Antonius war ein hervorragender Kenner der Heiligen Schrift und folgte in seiner Theologie besonders Augustinus. Antonius starb am 13. Juni 1231 zu Arcella bei Padua. Seine Gebeine wurden 1263 erhoben und in die neue Basilika zu Padua übertragen. Antonius ist einer der beliebtesten Volksheiligen geworden. Am 13. Juni ist sein Gedenktag.
Heimatpfleger Ferdinand List, Postbauer-Heng |
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| Veranstaltungen | | Februar 2012 |
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| Mitteilungsblatt Januar |

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