Interkommunale Zusammenarbeit
“Mehr erreichen - stark und effizient!"
Interkommunale Bündnisse sind Zusammenschlüsse mehrerer Gemeinden oder Kommunen, die gemeinsam bestimmte Aufgaben oder Projekte angehen. Postbauer-Heng ist eine Gemeinde in Bayern, Deutschland. Wenn es spezifische interkommunale Bündnisse in Postbauer-Heng gibt, können sie dazu dienen, verschiedene kommunale Angelegenheiten zu koordinieren, Ressourcen zu bündeln oder gemeinsame Herausforderungen anzugehen.
Ein Beispiel für ein mögliches interkommunales Bündnis in Postbauer-Heng könnte die Zusammenarbeit mit benachbarten Gemeinden sein, um regionale Verkehrsinfrastruktur zu verbessern, Abfallwirtschaft zu koordinieren oder gemeinsame Freizeiteinrichtungen zu schaffen. Solche Bündnisse können auch politische Zusammenarbeit umfassen, um gemeinsame Interessen auf regionaler oder überregionaler Ebene zu vertreten.
Aktionsbündnis Oberpfalz Mittelfranken (AOM)

Im erweiterten Europa haben die Landkreise Nürnberger Land, Roth und Neumarkt i.d.OPf zwischen den beiden Zentren Nürnberg und Regensburg gute Entwicklungschancen. Um diese wahrnehmen zu können gilt es, angesichts sich ständig verändernder politischer und wirtschaftlicher Gegebenheiten, entschlossen und abgestimmt voranzugehen. Denn nur im Dialog der Akteure können Landkreise und Kommunen im Wettbewerb der Regionen erfolgreich konkurrieren. Nur im Dialog lassen sich Kräfte bündeln und gemeinsam Chancen wahrnehmen.
Mit der interkommunalen Kooperation im Aktionsbündnis Oberpfalz Mittelfranken ist im Landkreis Neumarkt ein neuer regionaler Zusammenschluss entstanden, der den Brückenschluss in den Nachbarlandkreisen Roth und Nürnberger Land herstellt und die räumliche Anbindung an die Metropolregion Nürnberg intensiviert.
mehr dazu unter http://www.aom.bayern
Schwarzachtal plus

Der demographische Wandel ist in vollem Gange. Wir werden immer weniger, älter und bunter. Der Erhalt der Infrastruktureinrichtungen und die Sicherung der Versorgung, insbesondere in den Dörfern, werden immer schwieriger. Auch schreitet der Strukturwandel in der Landwirtschaft weiter voran. Diese Entwicklungen reichen weit über die Möglichkeiten einer einzelnen Kommune hinaus.
Um gegenüber diesen Herausforderungen besser gewappnet zu sein, haben sich die Kommunen Stadt Altdorf, Gemeinde Berg, Gemeinde Burgthann, Markt Feucht, Gemeinde Leinburg, Markt Postbauer-Heng, Markt Pyrbaum, Gemeinde Schwarzenbruck und Gemeinde Winkelhaid zu der landkreisübergreifenden Kommunalen Allianz „Schwarzachtalplus“ zusammengeschlossen. Als Basis dieser Zusammenarbeit wurde ein Integriertes ländliches Entwicklungskonzept, kurz ILEK genannt, beauftragt.
mehr dazu unter HTTP://WWW.SCHWARZACHTALPLUS.DE/CATEGORY/ALLGEMEIN/
PRESSEMITTEILUNG vom 08. Januar 2026 Zukunftsregion Schwarzachtalplus auf der Freizeit Messe Nürnberg 2026
Die Zukunftsregion Schwarzachtalplus präsentiert sich vom 4. bis 8. März 2026 auf der Freizeit Messe Nürnberg in Halle 6, Stand A27. Im Mittelpunkt stehen Freizeit- und Ausflugstipps für Einheimische, die ihre Region aktiv und naturnah erleben möchten.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedskommunen präsentieren zusammen mit der ILEK-Umsetzungsbegleitung die Städte und Gemeinden am Stand der Zukunftsregion Schwarzwachtalplus auf der Freizeit Messe 2026. Im Bild (hinten v.l.n.r.): Thomas Kraußer (Erster Bürgermeister Leinburg), Horst Kratzer (Markt Postbauer-Heng), Markus Holzammer (Erster Bürgermeister Schwarzenbruck), Heinz Meyer (Erster Bürgermeister Burgthann), Jörg Kotzur (Erster Bürgermeister Feucht), (vorn v.l.n.r.): Theresa Loos (cima), Michael Schmidt (Erster Bürgermeister Winkelhaid). Foto: Zukunftsregion Schwarzachtalplus
Vorgestellt werden abwechslungsreiche Rad- und Wandertouren, Ausflugsziele sowie Angebote in den ILE-Kommunen Altdorf, Berg, Burgthann, Feucht, Leinburg, Postbauer-Heng, Pyrbaum, Schwarzenbruck und Winkelhaid. Die Besucherinnen und Besucher erhalten zahlreiche Anregungen für kurze Auszeiten, Familienausflüge oder aktive Freizeitgestaltung direkt vor der eigenen Haustür. Unter dem Motto „Das Plus an Natur“ zeigt die Zukunftsregion Schwarzachtalplus, wie vielfältig und erlebnisreich die Freizeitmöglichkeiten rund um Outdoor, Natur, Sport und Kultur in der Region sind – ganz ohne lange Anfahrtswege.
Weitere Informationen zur Messe finden Sie unter www.freizeitmesse.de.

PRESSEMITTEILUNG vom 04. August 2025 - Kollektives Kunstwerk - Region gestaltet gemeinsames Zeichen für den Gewässerschutz
Kreativ für unser Wasser: Mit dieser Idee hat die Zukunftsregion Schwarzachtalplus im Juni zur großen Wasserbilder-Aktion aufgerufen - mit hoher Resonanz. Insgesamt 81 kreative Beiträge aus den Mitgliedskommunen gingen bis zum Einsendeschluss am 20. Juli ein. Ob mit Pinsel, Stift oder Schere – Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren haben ihre persönliche Sicht auf das Thema Wasser sichtbar gemacht.
Was bedeutet Wasser für mich?
Erfrischung, Lebensquelle, Naturerlebnis oder Bewegungsfreiheit – so vielfältig wie die Antworten auf diese Frage, so abwechslungsreich sind auch die eingereichten Kunstwerke. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben gemalt, gezeichnet und collagiert, was Wasser für sie bedeutet. Die Bilder zeigen, wie eng die Verbindung der Menschen zur Natur und zum Wasser in unserer Region ist.Kollektives Kunstwerk als digitales Zeichen für den Schutz des Wassers
Alle eingereichten Bilder wurden zu einem digitalen Gesamtkunstwerk in Form eines großen „Wassertropfens“ zusammengefügt. Dieser symbolische Tropfen ist mehr als ein visuelles Highlight – er ist ein gemeinsames Zeichen für den bewussteren Umgang mit Wasser und den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlage. Das digitale Kunstwerk kann auf der Website der Region unter www.schwarzachtalplus.de/wasserbilder-aktion entdeckt werden – vielleicht findet sich der ein oder andere dort wieder!
Ein Tropfen voller Kunst – Über 80 Bürgerinnen und Bürger aus der Zukunftsregion Schwarzachtalplus setzen gemeinsames Zeichen für den Gewässerschutz, Layout: Pure Water for Generations e.V.
Glücklicher Gewinner aus Altdorf
Als kleines Dankeschön für die Teilnahme wurde unter allen Einsendungen ein hochwertiges SUP-Board verlost. Das Losglück fiel auf das Wasserbild mit der Nummer 63 von Frieder Samson aus Altdorf – herzlichen Glückwunsch!
Allianzvorsitzender Martin Tabor und ILEK-Umsetzungsbegleitung Theresa Loos überreichten der Familie des jungen Gewinners der Wasserbilder-Aktion (im Bild vorn) am 7. August den Preis - ein hochwertiges SUP-Board, Foto: Christiane Kramer/Stadt Altdorf.
Ein herzliches Dankeschön
Die Zukunftsregion Schwarzachtalplus bedankt sich herzlich bei allen, die mitgemacht haben – für ihre Kreativität, ihre Achtsamkeit und ihr Engagement. Die Wasserbilder-Aktion zeigt: Kunst kann bewegen – und gemeinsam können wir ein Zeichen setzen für den Schutz unserer Flüsse, Seen und Bäche.Die Wasserbilder-Aktion wurde in Kooperation mit dem Verein Pure Water for Generations e. V. entwickelt und umgesetzt. Als Teil der Wassertage 2025 wurde die Aktion mit Mitteln aus dem Regionalbudget des Amtes für Ländliche Entwicklung Mittelfranken in der Zukunftsregion Schwarzachtalplus umgesetzt.
PRESSEMITTEILUNG vom 28. Mai 2025 - Weniger Wasser, mehr Zukunft: So einfach geht‘s
Tipps zum Wassersparen
Weniger Wasser, mehr Zukunft: So einfach geht‘sWasser ist unser wertvollstes Gut – auch hier bei uns im Schwarzachtal und den umliegenden Städten und Gemeinden. Doch wir spüren zunehmend: Sauberes Wasser wird immer kostbarer. Dürresommer, sinkende Grundwasserspiegel und trockene Böden zeigen, dass wir alle gefragt sind, auf unser Wasser achtzugeben. Die gute Nachricht: Schon kleine Veränderungen im Alltag helfen, Wasser zu sparen – und damit unsere Heimat für kommende Generationen lebenswert zu halten.
Wasser sparen klingt nach Verzicht? Von wegen! Mit diesen neun praktischen Ideen wird Wasserschutz zum Kinderspiel – und macht sogar Spaß:
1. Dusch-Challenge: 4 Minuten, fertig, los
Ein Vollbad verbraucht rund 120 Liter Wasser – eine Dusche nur etwa ein Drittel davon. Wer dann noch auf vier Minuten Duschzeit achtet, spart zusätzlich. Unser Tipp: Lieblingslied anmachen – und unter der Dusche fertig sein, bevor es vorbei ist.2. Nudeln retten Pflanzen
Pasta gekocht? Super – aber das Wasser danach nicht wegschütten! Abgekühlt und verdünnt wird es zum kostenlosen Nährstoff-Boost für Balkon und Garten.3. „Wartewasser“ auffangen
Bis das Wasser für Dusche oder Abwaschen warm genug aus der Leitung sprudelt, vergeht Zeit. Wer dieses Wartewasser auffängt, verhindert, dass sauberes Wasser ungenutzt im Abfluss verschwindet und kann später die Blumen damit beglücken.4. Durstlöscher von oben nutzen
Gartenpflanzen lieben Regenwasser – und der Wasserzähler auch. Wer eine Regentonne aufstellt, zapft die Natur direkt an. Gegossen wird am besten früh morgens oder abends. Ein bisschen Mulch auf dem Beet hilft außerdem, die Feuchtigkeit länger im Boden zu halten.5. Starke Typen für trockene Zeiten
Wer noch weiter gehen möchte, pflanzt im Garten heimische und trockenheitsverträgliche Pflanzen – wie zum Beispiel Lavendel, Zistrosen, Oleander und Sanddorn. Sie benötigen weniger Wasser als gießintensive Kollegen, duften toll und fördern die Biodiversität.6. Eco schlägt Handarbeit
Handspülen verbraucht meist mehr Wasser als moderne Maschinen. Deshalb: Geschirrspüler voll beladen und Eco-Programm wählen. Das spart Wasser und Strom – gut für die Natur und den Geldbeutel.7. Jede Trommel zählt
Halbleere Waschgänge kosten unnötig Wasser. Lieber warten, bis die Trommel wirklich voll ist und auf kühlere Temperaturen und Sparprogramme achten. Wer dann noch mit geringerer Umdrehungszahl auskommt, spült deutlich weniger Mikroplastik aus der Kleidung ins Abwasser. Denn bislang wird dieses noch nicht wieder herausgefiltert.8. Kaufentscheidungen mit Tiefgang
Für die Herstellung von Lebensmitteln, Kleidung und Konsumgüter wird viel Wasser benötigt. Wer regionale Produkte kauft, weniger Lebensmittel verschwendet und auf Qualität statt Quantität setzt, schont unsere Wasserressourcen.Gemeinsam stark für unser Wasser
Ob beim kurzen Duschen, dem Griff zur Regentonne oder dem bewussten Einkauf: Jeder kleine Schritt zählt. Wenn wir alle ein bisschen achtsamer mit Wasser umgehen, können wir Großes bewirken – für unsere Schwarzach, unsere Böden und für die Menschen, die nach uns kommen.Packen wir’s an – für unsere Gewässer und unsere Zukunft!
Infokasten:
Wasserbewusstsein im Schwarzachtal: Gemeinsam viel erreichen!
- Wasser sparen fängt bei uns an:
In der Zukunftsregion Schwarzachtalplus liegt der durchschnittliche Trinkwasserverbrauch bereits unter dem Bundesdurchschnitt von 125 Litern pro Tag – ein tolles Zeichen für gelebte Achtsamkeit. - Engagement für unsere Flüsse:
Dank vieler lokaler Initiativen – von öffentlichen Trinkwasserbrunnen bis zum Kinderbuch „Die elf Geister aus der Schwarzach“ – und Projekten (z. B. Wassertage des gemeinnützigen Vereins „Pure Water for Generations e. V.“) ist die Schwarzach im Bewusstsein vieler Anwohner – und ein lebendiges Zuhause für Fische, Vögel und zahlreiche Pflanzenarten. - Schulen machen mit:
Mehrere Schulen in der Region integrieren das Thema Wasserschutz in ihren Unterricht und setzen Projekte wie „Trinkflaschen statt Plastikflaschen“ erfolgreich und dauerhaft um. - Gärten werden grüner:
Immer mehr Privatgärten setzen auf Regenwassernutzung und naturnahe Bewässerung – ein Gewinn für Böden, Bienen und den Wasserhaushalt.
- Wasser sparen fängt bei uns an:
PRESSEMITTEILUNG vom 28. Mai 2025 Ein „Tropfen“ voller Kunst: Schwarzachtal-Region ruft zur großen Wasserbilder-Aktion auf
Malen. Gewinnen. Ein Zeichen setzen.
Ein „Tropfen“ voller Kunst: Schwarzachtal-Region ruft zur großen Wasserbilder-Aktion auf
Was bedeutet Wasser für Sie? Eine willkommene Erfrischung im Sommer, das sanfte Rauschen eines Bachs, Lebensgrundlage, Bewegung, Verbundenheit? Die neun Gemeinden der Schwarzachtal-Region laden alle Bürgerinnen und Bürger – von der Kita-Gruppe bis zum Seniorentreff – dazu ein, genau das sichtbar zu machen: mit einem selbst gestalteten Wasserbild. Ob gemalt, gezeichnet oder collagiert – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
So funktioniert’s:
Alle, die mitmachen möchten, gestalten ein Bild zum Thema Wasser, fotografieren oder scannen es und laden es anschließend über einen Link auf der Website der Zukunftsregion Schwarzachtalplus auf dem Teilnahmeportal hoch. Aus allen Wasserbildern entsteht auf dem Portal ein wachsender digitaler Wassertropfen – ein gemeinsames Zeichen für den Schutz unserer Gewässer.Ihr Bild kann abstrakt sein, verspielt, bunt oder ganz still – es zeigt, was Wasser für dich bedeutet. Ein Tropfen, ein Fluss, eine Welle, ein Gefühl – du entscheidest. Ganz frei – mit Aquarell, Buntstiften, Fingern, auf Papier oder digital (nur im Querformat sollte es sein). Nehmen Sie sich einen Moment der Ruhe und fragen Sie sich: Was ist Wasser für mich? Was verbinde ich damit?
Und das Beste: Unter allen Teilnehmenden wird ein hochwertiges SUP-Board verlost! Geben Sie beim Hochladen Ihres Bildes einfach an, aus welcher der neun Gemeinden der Schwarzachtal-Region Sie kommen – und schon sind Sie im Lostopf dabei.
Wasser sichtbar machen – in Kunst und im Alltag
Die Aktion wird von Pure Water for Generations e. V. organisiert und durch die Kommunen der Region aktiv unterstützt. In den kommenden Wochen finden Sie daher in Rathäusern, Schulen, Kitas und weiteren Anlaufstellen besondere Bierdeckel, die ebenfalls zur Teilnahme einladen.Warum das Ganze?
Weil Wasser unser kostbarstes Gut ist – und weil wir es schützen können, wenn wir uns wieder mit ihm verbinden. Die Wasserbilder-Aktion will genau das schaffen: Achtsamkeit fördern, Kreativität wecken und einen Impuls geben, wie wir alle gemeinsam aktiv für unsere Flüsse, Seen und Bäche werden können.Machen Sie mit – für sich, Ihre Gemeinde und unser Wasser.
Infokasten:
Mitmachen in drei Schritten:
- Wasserbild gestalten: Malen oder zeichnen Sie ein Bild rund ums Thema Wasser – ganz frei und kreativ.
- Bild digitalisieren: Fotografieren oder scannen Sie Ihr Wasserbild.
- Bild hochladen: Gehen Sie auf www.schwarzachtalplus.de/wasserbilder-aktion, laden Sie Ihr Bild hoch und wählen Sie Ihre Gemeinde aus.
Einsendeschluss: 20. Juli 2025
Gewinnchance: Unter allen Teilnehmenden wird ein hochwertiges SUP-Board verlost!
PRESSEMITTEILUNG vom 25. März 2025 - Zukunftsregion Schwarzachtalplus stärkt Zusammenarbeit in kommunalen Angelegenheiten
Die Zukunftsregion Schwarzachtalplus setzt weiterhin auf eine enge Kooperation der Verwaltung. Neben den bereits bestehenden gemeinsamen Projekten wird zunehmend die Bedeutung der allgemeinen Zusammenarbeit der neun Mitgliedskommunen deutlich. Organisiert von der Umsetzungsbegleitung fanden in den vergangenen Monaten vermehrt Austauschtreffen verschiedener Abteilungen der Verwaltungen statt, wie beispielsweise der Digitalisierungsbeauftragten oder Kulturverantwortlichen. Regelmäßige Austauschtreffen verschiedener Verwaltungsfachgebiete sollen den Erfahrungs- und Informationsaustausch sowie den Wissenstransfer und den Zusammenhalt fördern. Dabei werden auch der Bedarf an gemeinsamen Schulungen, Anschaffungen und Personalstellen geprüft.
Bisherige Themen waren unter anderem der Ausbau der Digitalisierungsstrukturen in den Verwaltungen, der Einsatz von KI bei Bürgerservices, Know-How für die Öffentlichkeitsarbeit oder die Organisation von Veranstaltungen.
Ein Schwerpunkt der Verwaltungskooperation liegt auf der Organisation von interkommunalen Fortbildungen, Seminaren und Exkursionen. Geplant sind 2025 Workshops mit den Auszubildenden der Kommunen und eine Social-Media-Schulung. Im Mai steht zudem eine Bürgermeister-Exkursion nach Oberösterreich auf dem Programm. Besichtigt werden Best-Practices zur Ländlichen Entwicklung des Netzwerks „Zukunftsraum Land“ und der Stadtregion Steyr. Im Fokus stehen innovative Ansätze zur Innenentwicklung, Ortskernbelebung sowie der Schaffung, dem Betrieb und Erhalt kommunaler Infrastruktur (z. B. Kinderbetreuungseinrichtungen).
Die Zukunftsregion Schwarzachtalplus setzt damit ein klares Zeichen für eine verstärkte interkommunale Zusammenarbeit und den gemeinsamen Fortschritt in wichtigen kommunalen Angelegenheiten.

Austauschtreffen der Kulturverantwortlichen aus den ILE-Kommunen, Foto: Stadt Altdorf.
PRESSEMITTEILUNG vom 20. Mai 2025 - Aktion „Gelbes Band – Pflücken erlaubt!
Wer einen Obstbaum hat, das Obst selbst aber nicht braucht, kann mit einem gelben Band am Baum Andere zum Pflücken einladen. Die Aktion „Gelbes Band“ wirkt so der Lebensmittelverschwendung entgegen. Die Bänder und Baumanhänger für die Erntesaison 2025 erhalten Sie bei der Zukunftsregion Schwarzachtalplus.

Immer noch werden in Deutschland große Mengen an Lebensmitteln weggeworfen. Doch diese Verschwendung von Lebensmitteln gilt nicht nur für die Supermarktware, die ein Mindesthaltbarkeitsdatum um einige Tage überschritten hat oder nicht mehr frisch genug aussieht. Sie betrifft auch Obst, das nie den Weg in einen Erntekorb gefunden hat, bevor es vom Baum fällt und verdirbt. Das liegt meist daran, dass die Ernte und Verarbeitung der Früchte für die Besitzer zu zeitaufwändig oder zu beschwerlich ist. Um diese Früchte doch noch zu nutzen, wird in der Region die Ernteaktion „Gelbes Band“ angeboten.
Wer im Landkreis Obstbäume oder -Sträucher besitzt, aber während der Obstsaison die vielen Früchte nicht abernten kann, kann die Gehölze einfach mit einem gut sichtbaren, gelben Band und einem eingefädelten Baumanhänger markieren. Das signalisiert: Hier dürfen die Früchte ohne Rücksprache gepflückt und bereits von diesem Baum gefallenes Obst kostenlos aufgelesen werden. Bild: ILE Zukunftsregion Schwarzachtalplus
Damit die Aktion erfolgreich ist, sollten einige Verhaltensregeln eingehalten werden. Das Ernten sollte demnach ausschließlich an Bäumen und Sträuchern erfolgen, die ein gelbes Band tragen. Mit den Obstbäumen sollte behutsam umgegangen werden, Leitern sind nicht erlaubt und es sollte nur so viel geerntet werden, wie im Eigenbedarf verbraucht werden kann. Außerdem wird auf eigene Gefahr gepflückt.
Das Gelbe Band wird als Gemeinschaftsaktion in der Region durchgeführt. Mit dabei sind u. a. die ILE Zukunftsregion Schwarzachtalplus, die ILE Frankenpfalz und der Landkreis Nürnberger Land. In der gemeinsamen Vorbereitung wurde besonders darauf geachtet, dass die Materialien 100 % biologisch abbaubar sind und somit keinen Müll in der Natur hinterlassen.
Wer als Besitzer von Streuobstbäumen mitmachen möchte, kann Gelbe Bänder und Baumanhänger kostenfrei bei der ILE Zukunftsregion Schwarzachtalplus kostenfrei bestellen.
PRESSEMITTEILUNG vom 13. Mai 2025 - Erfolgreiche Regionen im Blick: Interkommunale Exkursion der ILE Zukunftsregion Schwarzachtalplus und ILE AOM nach Oberösterreich
Vom 7. bis 9. Mai 2025 besuchten die Bürgermeister der ILE Zukunftsregion Schwarzachtalplus und des Aktionsbündnisses Oberpfalz-Mittelfranken (AOM) sowie die beiden Umsetzungsbegleiterinnen und Vertreter der Ämter für Ländliche Entwicklung Mittelfranken und Oberpfalz die Region rund um Linz in Oberösterreich. Begrüßt und auf der Exkursion begleitet wurden Sie von Bürgermeisterin Annemarie Wolfsjäger, deren Gemeinde St. Ulrich bei Steyr eine langjährige Partnerschaft mit dem Markt Postbauer-Heng pflegt.
Ziel der dreitägigen Exkursion war der Austausch über funktionierende Modelle interkommunaler Zusammenarbeit und zukunftsweisende Projekte im ländlichen und stadtnahen Raum. Die Gastgeberregion weist – ähnlich wie die beiden ILE-Gebiete in Bayern – eine Lage im erweiterten Einzugsraum größerer Städte sowie eine Mischung aus ländlichen und urban geprägten Strukturen auf. Im Zentrum der Reise standen Themen wie gemeindeübergreifende Bildungsangebote, Ortskernbelebung, Nachnutzung von Bestandsgebäuden, nachhaltige Baukultur sowie Stadt-Umland-Kooperationen.
Ein besonderes Beispiel war der Besuch der Mittelschule Ramingtal, die von fünf Gemeinden aus zwei Bundesländern gemeinsam betrieben wird. Ebenso beeindruckte die Marktgemeinde Ottensheim mit gelungenen Projekten zur Belebung des Ortszentrums und innovativer Architektur im Bestand.
In Linz wurde die Gruppe im Landhaus empfangen, wo ein Austausch mit dem 1. Landtagspräsidenten Max Hiegelsberger und dem Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer zu politischen Rahmenbedingungen für kommunale Kooperation stattfand.
Am letzten Tag fand ein Treffen mit dem Bürgermeister der Stadt Steyr statt, bei dem sich die Teilnehmenden der Exkursion ein Bild von den Maßnahmen zum Hochwasserschutz sowie zur Stärkung des Stadtkerns und der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt machen konnten.
„Die Exkursion war äußerst bereichernd. Sie hat nicht nur viele fachliche Impulse geliefert, sondern auch die Vernetzung zwischen den beiden ILE-Regionen gestärkt“, so das einhellige Fazit der Teilnehmenden. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen nun in die Weiterentwicklung der beiden Regionen einfließen – mit dem Ziel, Lebensqualität, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit vor Ort zu sichern.
Hintergrundinformationen
Die Integrierten Ländlichen Entwicklungen (ILE) Zukunftsregion Schwarzachtalplus und Aktionsbündnis Oberpfalz-Mittelfranken (AOM) setzen sich für eine nachhaltige Regionalentwicklung ein. Durch interkommunale Zusammenarbeit soll die Lebensqualität gestärkt, Synergien genutzt und zukunftsfähige Lösungen gemeinsam entwickelt werden.

Empfang der Exkursionsteilnehmer im Rathaus Steyr: Die Bürgermeister sowie Umsetzungsbegleitungen der ILE-Regionen, die Betreuer des Amtes für Ländliche Entwicklung, vorne Mitte Annemarie Wolfsjäger, Bürgermeisterin von St. Ulrich bei Steyr, rechts neben ihr Markus Vogl, Bürgermeister von Steyr. Foto: Magistrat Steyr/Presse