Arbeitskreis Senioren

    Sprecher des Arbeitskreises:
    Herr Ingo Kennemann
    Bussardweg 10
    92353 Postbauer-Heng
    Tel. 09188/300390

    Haben Sie Lust in diesem Arbeitskreis mitzuarbeiten.
    Wir suchen noch interessierte Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen.
    Als Ansprechpartner stehen Ihnen zur Verfügung:

    Marlies Thiel  (Seniorenbeauftragte des Marktes Postbauer-Heng)
    Telefon 9406-34; e-Mail: und

    Ingo Kennemann (Sprecher der Agenda-Senioren)
    Telefon: 300 390, e-Mail:

    Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir informieren Sie gerne über unser nächstes Treffen.
      

    Senioren-Wegweiser für Postbauer-Heng

    Die demographische Entwicklung und der fortschreitende Strukturwandel verändert unsere Gesellschaft zunehmend. Während die Menschen immer älter werden, geht die Zahl der nachwachsenden Generation spürbar zurück. Gleichzeit bleiben die Menschen bis ins hoher Alter fit und können somit länger aktiv am sozialen und gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

    Nachdem das Thema in naher Zukunft einen immer höheren Stellenwert einnehmen wird, wurde in Postbauer-Heng vor einiger Zeit der Arbeitskreis "Agenda 21 – Senioren" ins Leben gerufen. Mit Unterstützung der Marktverwaltung versucht dieser Arbeitskreis Ideen und Konzepte zu entwickeln, um den Auswirkungen des demographischen Wandels gerecht zu werden. In einem ersten Schritt wurde ein Wegweiser für Senioren erarbeitet. Dieser enthält wichtige Informationen für die "älteren" Mitbürgerinnen und Mitbürger" in Postbauer-Heng, wie z. B. Hilfen im Alltag, Ambulante Versorgung, Aktiv durch Bildung, Beratungsstellen und Hilfen bei Pflegebedürftigkeit.

    Der Flyer kann bei weiterem Bedarf auch im Rathaus abgeholt werden. In Zukunft trifft sich der Arbeitskreis "Agenda 21 – Senioren" regelmäßig, um weitere Themen, wie z. B. Wohnen im Alter, aufzugreifen und Informationen anzubieten.

    Generationentag 2018

    Wir laden Sie herzlich ein am 15. April 2018 zum Generationentag ins Deutschordensschloss Postbauer-Heng. Der Saal ist barrierefrei über Aufzug zu erreichen. Der Eintritt ist frei.  Mehr Informationen dazu finden Sie mit einem Klick auf den Flyer.


    Notfallvorsorge

    Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

    haben Sie bereits darüber nachgedacht, dass ein Unfall oder eine Krankheit plötzlich ihr ganzes Leben verändern kann? Was ist im Notfall zu tun? Was brauche ich und wo befinden sich Unterlagen? Um im Notfall im Sinne von Ihnen handeln zu können, ist es wichtig, dass Ihre Wünsche bekannt sind. Es ist daher sinnvoll, entsprechende Vorsorge zu treffen. Der AGENDA-Arbeitskreis „Senioren“ in Postbauer-Heng hat sich darüber Gedanken gemacht und eine sogenannte „Notfallmappe“ zusammengestellt. In dieser Notfallmappe können Sie alle notwendigen Daten zusammentragen und somit für den Ernstfall gut vorbereitet sein. Sie ist nicht nur eine wertvolle Hilfe für Seniorinnen und Senioren, sondern für alle Bürger/innen sinnvoll. Nehmen Sie sich die Zeit und füllen die Notfallmappe aus. Gleichzeitig sollten Sie die Angaben sowie den Aufbewahrungsort der Unterlagen mit Ihren Angehörigen oder der von Ihnen beauftragten Person besprechen.
    Die Notfallmappe können Sie sich hier selbständig herunterladen. Auf Anfrage erhalten Sie die Mappe auch im Rathaus, Zimmer 1, Frau Marlies Thiel.

    Ihr AGENDA-Arbeitskreis „Senioren“

    PDF zur Notfallvorsorge

    Worauf bei Reisebuchungen zu achten ist

    mit diesem informativen Themenabend befasste sich am 25.10.2016 der AGENDA-Arbeitskreis „Senioren“ in der Marktgemeinde Postbauer-Heng. Seniorenbeauftragte Marlies Thiel und AGENDA-Sprecher Ingo Schellschmidt begrüßten die interessierten Zuhörer im Deutschordensschloss.

    Referent Christian Reininger vom Reisebüro Die Urlaubsinsel ging in seinem Vortrag unter anderem auf Reiseangebote für unterschiedliche Altersgruppen ein. Viele Reiseveranstalter haben sich mittlerweile darauf eingestellt und ihre Angebote auf diese Zielgruppe angepasst. So sei es heutzutage kein Problem mehr, auch mit gewissen gesundheitlichen Handicaps oder Bewegungseinschränkungen unbeschwert zu verreisen. Auf großes Interesse bei den Gästen stieß das Thema Reisekranken- und Reiserücktrittskostenversicherung. Hier empfahl Christian Reininger, sich rechtzeitig vor Reiseantritt in einem Reisebüro beraten zu lassen, damit die richtige Versicherung gefunden werden könne. Er konnte die Zuhörer jedoch beruhigen und warnte in diesem Punkt vor einer gewissen Panikmache. Eine Versicherung müsse sinnvoll und der Reise entsprechend angemessen sein. Bei der Frage Online-Buchung oder doch lieber im Reisebüro stellte Herr Reininger fest, dass es hier mittlerweile preislich kaum Unterschiede gibt.

    Bequem ist zweifelsohne die Buchung vom PC daheim. Man müsse allerdings berücksichtigen, dass es hier eine Vielzahl von Informationen gibt und keine Rückfragen möglich sind. Der durchschnittliche Reisende informiert sich etwa

    8 Stunden vor einer Buchung im Internet, was sehr zeitaufwendig ist. Bei einer Buchung im Reisebüro hingegen hat man einen direkten Ansprechpartner der unnötige Informationen im Vorwege filtert und den Reisenden zielgerichtet berät. Insbesondere bei unterschiedlichen Leistungen und unabhängigen Leistungen während eines Urlaubs, z. B. Anschlussflug, Bahnticket etc., sei eine gute Beratung im Reisebüro empfehlenswert.

    Im Anschluss konnten die Gäste noch zahlreiche Fragen stellen, die Christian Reininger ausführlich und kompetent beantwortete. Wir bedanken uns beim Reisebüro Die Urlaubsinsel und Herrn Reininger für diesen interessanten Abend.

     

    Christian Reininger, Marlies Thiel und Ingo Kennemann


    Viele neue Ideen beim „Marktplatz der Generationen“

    Interessierte Bürgerinnen und Bürger trafen sich am 18. März 2016 auf Einladung des AGENDA-Arbeitskreises „Senioren“ und der Marktgemeinde Postbauer-Heng im Rathaus zu einem Workshop. Mit Unterstützung des Partnerbüros landimpuls GmbH, das in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration das Modellprojekt „Marktplatz der Generationen“ begleitet, sollten Ideen für die Marktgemeinde entwickelt werden, um den demographischen Wandel zu meistern.

    Anhand eines Kartensets wurden in einem ersten Schritt die Schwerpunkte zu den Themen „Engagement und Teilhabe“, „Wohnen und Umfeld“, „Dienstleistungen und Services“, „Nahversorgung und Infrastruktur“, „Gesundheit und Pflege“, „Bildung, Kultur und Sport“, und „Mobilität und Barrierefreiheit“ herausgearbeitet.

    In einzelnen Arbeitsgruppen wurden zahlreiche Möglichkeiten und Vorschläge thematisiert. So besteht z. B. der Wunsch nach mehr individuellen Treffpunkten für Menschen, die bei uns leben, aber selbst nicht in einer Kirche oder im Verein gebunden sind und somit die dortigen Angebote auch nicht in Anspruch nehmen. Die Nachbarschaftshilfe sollte weiter ausgebaut und um Angebote wie z. B. die „Leihoma“ oder die „Taschengeldbörse“ erweitert werden. Die Tages- und Kurzeitpflege müsse weiter ausgebaut werden, um vor allem pflegende Angehörige zu entlasten. Der Wunsch eines Seniorenheimbewohners ist die Organisation der Beschäftigung einer Alltagsbegleiterin bzw. eines Alltagsbegleiters auf 450 € - Basis. Diese Person kümmert sich um alltägliche Dinge der Seniorenheimbewohner, die nichts mit Pflege zu tun haben. Die Kosten würden die Seniorenheimbewohner selbst übernehmen. Die Nutzung des Rufbuses „PyPoLino“ könnte dahingehend optimiert werden, dass dieser in regelmäßigen Abständen und zu festen Zeiten als „Shoppingbus“ für Senioren – z. B. zum Neuen Markt nach Neumarkt - angeboten wird. Wichtigster Punkt war die Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle, wo sämtliche Angebote gebündelt und die Dienstleistungen vermittelt werden können.

    Als nächsten Schritt informierten Marlies Thiel (Seniorenbeauftragte des Marktes Postbauer-Heng) und Ingo Schellschmidt (Sprecher der AGENDA „Senioren“) die Workshop-Teilnehmer darüber, dass man die Ergebnisse zunächst in einem „kleineren Kreis“ auswerten und erste Möglichkeiten der Umsetzung mit Bürgermeister Horst Kratzer und der Marktgemeinde Postbauer-Heng besprechen werde.

    Am Schluss bedankte sich der AGENDA-Arbeitskreis „Senioren“ bei den Moderatoren Ines Riermeier und Karlheinz Dommer sowie bei den Teilnehmern. Über die weitere Vorgehensweise werden alle Beteiligten zeitnah informiert.