Zwischen zwei Welten


Mahmoud Ali ist studierter Journalist aus Damaskus. Doch Syrien ist für Journalisten eines der gefährlichsten Länder der Welt. Das Assad-Regime versucht mit Zensur, Überwachung, willkürlichen Festnahmen und Folter, unabhängige Berichterstattung zu verhindern.
2011 wurde er verhaftet und nur durch glückliche Umstände entlassen. 2012 verließ er seine Heimat, seine Eltern und seine sechs Geschwister.
Nach Aufenthalten in Amman und Dubai, lebte und arbeitete er 15 Monate lang in Kairo. Doch die Machtübernahme durch Abd al-Fattah as-Sisi im Juni 2013 machte es ihm auch in Ägypten unmöglich, als Journalist frei, unabhängig und sicher zu arbeiten. Er beschloss nach Europa zu fliehen, Ende 2013 erreichte er Deutschland.
Mahmoud Ali lebte in Karlsruhe und Stuttgart, wo er u.a. mit minderjährigen Geflüchteten arbeitete, für das Kolping Bildungswerk dolmetschte und als Kolumnist für die Stuttgarter Zeitung tätig war.
2019 zog er für sein Master-Studium an der Universität Bamberg nach Bayern. Seine Mutter, seine Schwestern und der kleinste Bruder sind nach wie vor in Damaskus den alltäglichen Gefahren ausgesetzt.
Wann sein Vater, der vor 8 Jahren vom Regime inhaftiert wurde, entlassen wird, weiß niemand.

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Kulturforum
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