Testleuchten in Postbauer-Heng, Bereich zwischen Centrum und Kemnather Straße
Der Markt Postbauer-Heng untersucht derzeit Möglichkeiten für eine effiziente und zukunftsorientierte Straßenbeleuchtung. Der Marktgemeinderat hat in mehreren Sitzung dieses Thema ebenfalls schon behandelt und grundsätzlich beschlossen die ca. 1100 Straßenlampen in den nächsten Jahren umzurüsten. Dies soll aus Kostengründen jedoch schrittweise erfolgen und weil neue Techniken noch nicht vollends ausgereift sind. Grundsätzlich will man sich keiner Technik verschließen, weswegen derzeit eine sogenannte Testphase läuft. Vor allem die LED-Lampe wird bei den Bürgern derzeit positiv diskutiert, sie ist jedoch noch relativ hoch im Anschaffungspreis.
Im Bereich zwischen Centrum und der Kemnather Straße sind jetzt einige Straßenlampen ausgetauscht bzw. umgerüstet worden, um verschiedene Leuchtentypen und Techniken auszutesten. In der Bayernstraße sind 6 Straßenlampen mit Gelblichtlampen der E.ON in 3 verschiedenen Leuchtenkörpern eingesetzt. Der Stromverbrauch beträgt 62 W statt 89 W beim herkömmlichen Weißlicht. In der Kemnather Straße wurde bei 9 Lampen zwischen Deutschherrnstraße und Tiefwiesenstraße die DiML-Lampe (Digitales Magnetlicht) in die vorhandenen Pilzleuchten eingesetzt. Dabei sinkt der Stromverbrauch von 89 W der herkömmlichen Glühbirnen auf 23 W. In der Peter-Henlein-Straße sind 4 alte Pilzleuchten mit 89 W gegen LED-Leuchten eines Herstellers aus Berlin mit 26 W Stromverbrauch ausgetauscht worden. Sie sind mit LED’s der stärksten Leuchtkraft, d.h. mit kaltweißem Licht eingesetzt. Die Leuchten sind aber auch als neutralweiße und warmweiße Ausführung erhältlich. In der Centrum-Straße zwischen Moselstraße und Bahnbrücke sind 3 Peitschenleuchten umgerüstet worden von 137 W Weißlicht auf einen Leuchtentyp der Firma, von der die LED’s stammen. Dabei wird eine langlebige Leuchtstoffröhre mit 65 W Stromverbrauch verwendet, die über moderne Spiegeltechnik die gleiche Leuchtkraft entwickelt.