Marktgeschichte


    Im Jahr 2011 feierte der Markt Postbauer-Heng sein 40-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wurde diese Broschüre erstellt, in der die Entwicklung der Gemeinde zusammenfassend dargestellt ist. 


    Eine kurze Zusammenfassung

    Postbauer-Heng, gelegen an der Hauptbahnlinie Nürnberg - Regensburg und an der B8 am Fuß des Dillbergs. Grundsteinlegung der Jakobuskirche in Heng wird urkundliche 1037, die Einweihung durch Bischof Gudekar 1068 genannt. Das Pflegamt des Deutschordens in Postbauer bestand von 1208 bis 1805. Postbauer ging in die Geschichte der Stadt Nürnberg ein durch die Gefangennahme des in Nürnberg geflohenen Raubritters Eppelein von Gailingen im Jahre 1381. An die Zeit der Herrschaft des Deutschen Ordens in Postbauer erinnern noch das Deutschordensschloss, das die Gemeinde stilgerecht renovieren ließ und 1996 seiner Bestimmung als Haus der Kultur übergab; zudem die Deutschordenspflegeamtskirche, die 1722-1724 anstelle einer Kapelle des Deutschen Ordens erbaut und neu restauriert wurde. Die St. Johannes-Kirche in Postbauer wurde 1724 eingeweiht. Die frühere Gemeinde Pavelsbach hat zwei Kirchen. Die Expositurkirche St. Leonhard wurde 1725 errichtet, die Cäciliakirche beim Friedhof wurde nach der Zerstörung 1552 wieder aufgebaut. 

    Die Gemeinde Postbauer-Heng wurde 1971 auf Initiative des früheren 1. Bürgermeisters Hans Bradl durch Zusammenlegung gebildet. 1975 kam der Ort Pavelsbach dazu.  In seiner 37-jährigen Amtszeit von 1971 – 2008 hat er seine Vision in die Tat umgesetzt:

    Im Zeichen der Gebietsreform den Zusammenschluss herbeizuführen und nach und nach und immer konsequent die Idee einer lebenswerten und modernen Großgemeinde Postbauer-Heng in die Tat umzusetzen.
    Die ehemaligen 3 Gemeinden zählten damals zusammen 3.500 Einwohner; Heute hat Postbauer-Heng  mehr als 7.500 Einwohner und über 3000 Arbeitsplätze.

    Auf der grünen Wiese zwischen den Orten Postbauer, Heng und Kemnath wurden auf zuvor aufgekauftem Grund vor rund 10 ha die Standorte für die Hauptschule, das Rathaus, das heutige Geschäftszentrum sowie für die Katholische und evangelische Kirche festgelegt.

    Postbauer-Heng wurde am 17. September 2005 durch den damaligen Innenminister Dr. Günther Beckstein zum Markt erhoben und verfügt über ein großes Angebot von Dienstleistung, medizinischer Versorgung und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten. Es gibt eine Vielzahl von Geschäften, Banken, 2 Kirchenzentren, 3 Kindergärten, eine Seniorenstätte, die Erich Kästner Schule mit Hort, die Bücherei, mehrere Praxen für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte und vieles vieles mehr.